Filmtage im Bayerischen Wald: 21.-23. Oktober in Neuschönau

Die NaturVision Filmtage sind eine Best-Of-Veranstaltung des NaturVision Filmfestivals mitten in der Natur des Nationalparks Bayerischer Wald, in Neuschönau.

Gezeigt wurden an den drei Tagen 34 Filme zu Natur, Tier und Umwelt – viele von ihnen preisgekrönt. Neben aufrüttelnden Dokumentationen gab es auch Filmgespräche mit Filmemachern, Protagonisten und Experten. Die Eröffnung am Freitagabend startete mit der Würdigung der Gewinner des Foto- und Videowettbewerbs „FRG – I mog Di“. Im Anschluss gab es ein ganz besonderes Kinoerlebnis: die Dokumentation „Ziemlich wilde Bienen“ des gefeierten bayerischen Filmemachers Jan Haft.

Das besondere Highlight in diesem Jahr war der „Global Day" am Samstag in Kooperation mit der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD). 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen in der Agenda 2030 festgelegt. Und damit einen „Zukunftsvertrag für die Welt“ formuliert, der allen Menschen ein gutes Leben ermöglichen und gleichzeitig unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen und bewahren soll. Mehr denn je geht es darum, diese Nachhaltigkeitsziele zu kommunizieren und konkret zu ihrer Umsetzung beizutragen. Was wäre dazu besser geeignet als das emotionale Medium Film? Mit dem Global Day lenkte ein eigener Programmschwerpunkt die Aufmerksamkeit auf die globale Dimension von Nachhaltiger Entwicklung. Nach den Dokumentationen „Helden der Meere“, „Tausche T-Shirt gegen Hoffnung“, „Mein Fußabdruck, das Klima und ich“ und „Axel Wagner und die Klimakrise“ wurden Filmschaffende, Protagonistinnen und Protagonisten mit dem Publikum ins Gespräch gebracht. Die interaktive Ausstellung „Der Ökologische Fußabdruck“ lud ein, sich vertiefter mit der Klimaproblematik zu befassen und das eigene Verhalten zu überprüfen.

Die NaturVision Filmtage finden unter der gemeinsamen Trägerschaft des Landkreises Freyung-Grafenau und des Nationalparks Bayerischer Wald statt.

Zum Programmflyer geht's hier.